Interview mit Lena Rogge

Lena Rogge: Eine Ju-Jutsu-Athletin mit internationalen Ambitionen

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Die 17-Jährige Schülerin kämpft bereits seit zehn Jahren für den Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V. (LJJV).
Neben zahlreichen Erfolgen auf nationaler Ebene, erkämpfte sich Lena Rogge nun auch den Eintritt in den Bundeskader.
Am vergangenen Wochenende gab sie einen kleinen Einblick in ihre bisherige sportliche Karriere:

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Wie kam es dazu, dass Du Dich für Ju-Jutsu als Sportart entschieden hast?
Das kam eigentlich ganz spontan – mit sieben fragte mich mal eine Freundin, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr nach Leinefelde zum „Schnuppertraining“ zu kommen. Ich hab schon damals gern Sport gemacht und auch meine Eltern fanden die Vorstellung richtig gut, dass ich lerne, mich selbst zu verteidigen – also hab ich einfach „ja“ gesagt.
Nun kämpfst Du schon seit zehn Jahren für den LJJV. Was waren Deine größten Erfolge?
Unter anderem war ich mehrfache Thüringer Landesmeisterin, dreimalige German Open Siegerin (2013 Platz 2), dreimalige Ostdeutsche Meisterin (2013 Platz 2) und bei der Deutschen Meisterschaft 2013 belegte ich, leider nur, Platz 3. Insgesamt habe ich bereits an mehr als 70 Wettkämpfen teilgenommen.
Das sind eine Menge Siege, die Du auf Deinem Erfolgskonto verbuchen kannst. Was macht denn für Dich die besondere Herausforderung aus, ganz speziell bei einem Wettkampf?
Die besondere Herausforderung besteht für mich darin, bei jedem Wettkampf einfach mein Bestes zu geben und dabei stets neue Erfahrungen zu sammeln – mich einfach immer mehr zu verbessern.
Worin liegt für Dich das Besondere beim Ju-Jutsu, im Vergleich zu anderen Kampfsportarten?
Ju-Jutsu ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum stressigen Schulleben. Vor allem im Wettkampfsystem finde ich das Auskämpfen von drei komplett verschiedenen Parts abwechslungsreich. Ju-Jutsu verbindet eine Vielzahl von Kampfsportarten, was die riesige Spannweite an möglichen Techniken und komplexen Varianten erklärt. Ich bin immer wieder froh, gerade diesen Kampfsport zu betreiben.
Was war das aufregendste Ereignis, was Du durch den Sport erlebt hast?
Im Laufe der zehn Jahre habe ich echt viele tolle Sachen erlebt und eine Menge großartige Leute kennengelernt. Ich denke jedoch, dass das Aufregendste noch auf mich zukommt: Die kommende Jugend Europameisterschaft (JEM) in Schweden stellt eine ganz neue, große Herausforderung dar.
Seit Anfang 2014 bist Du im Bundeskader aufgenommen worden und hast Dich sogar für die kommende JEM in Schweden qualifiziert. Wie schätzt Du selbst deine Chancen auf internationaler Ebene ein und wie bereitest Du Dich vor?
Ich denke, ich kann nicht sagen, ob meine Chancen gut oder schlecht stehen. Natürlich ist das Kämpfen auf internationaler Ebene eine ganz neue Herausforderung, auf die ich mich durch zusätzliches Judo-Training , um meinen Part 2 zu verbessern, regelmäßiges Ju-Jutsu-Training sowie ein spezielles Trainingslager, in den Osterferien, und verschiedene Lehrgänge und Stützpunkte bestmöglich vorbereiten werde.
Bezogen auf Deine sportliche Karriere: Wo siehst Du Dich in einem Jahr?
Auch das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer zu sagen. Nächstes Jahr werde ich mein Abitur schreiben, was natürlich erstmal vorgeht, jedoch aber nicht das Ende meiner sportlichen Karriere sein soll. Ich lasse es einfach auf mich zukommen.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg bei deiner sportlichen Karriere!

Luidgardis Jendrzej, Presseteam LJJV

Pokal des Präsidenten 2014

Am Samstag den 15.03.2014 zeigten die Kämpfer des Leinefelder Ju-Jutsu Vereins e.V. (LJJV) mal wieder Kampfgeist beim XVIII. Pokal des Präsidenten, in Zeitz.
Das jährlich stattfindende Turnier gilt mittlerweile als größtes in den neuen Bundesländern, mit knapp 300 Teilnehmern aus insgesamt 50 Vereinen Deutschlands, den Niederlanden und Österreich.
In der Altersklasse U15 starteten Tamara Sebastian (-63kg), Jasmin Bassermann (-57kg), Madlen Schumann (-52kg) und Janine Herting (-48kg).
In der leistungsstärksten Gruppe landete Madlen. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, gelang es ihr, ins Finale einzuziehen. Hier stand sie Emma-Alberta Ernst aus Bernau gegenüber. Durch gezielten Techniken ließ sie keinen Zweifel an ihrer Leistung aufkommen und beendete den Kampf vorzeitig durch ein technisches K.O.
Den schnellsten Kampf des Turniers lieferte Tamara. Nicht einmal eine Minute dauerte diese Begegnung. Nach lediglich 59 Sekunden zeigte Tamara ihrer Gegnerin ihre Grenzen auf und entschied den Kampf für sich.
Alle vier Mädels überzeugten durch Kampfgeist und starke Leistung. Als Belohnung konnten sie sich am Ende 3 Goldmedaillen und 1 Silbermedaille (Jasmin) umhängen.
Lena Rogge zählte als Eine der Favoritinen in diesem Turnier. Im Gegensatz zu ihrer Vereinskollegin, Michelle Gerbig, erwischte sie einen besonders leistungsstarken Pool. Lena gewann zwar die erste Begegnung nach knapp einer Minute, im zweiten Kampf traf sie jedoch auf die Juniorenweltmeisterin aus den Niederlanden, wo sie sich am Ende mit einem 9:6 geschlagen geben musste.
Michelle kämpfte ebenfalls hoch motiviert und zielstrebig. Am Ende reichte es jedoch nur für Platz fünf.
Lia Vogt konnte sich einen Platz auf dem Treppchen erkämpfen. Sie startete in der Gewichtsklasse bis 48kg und gewann am Ende Bronze.
Zum allerersten Mal in ihrer sportlichen Karriere, trat Annika Vogler bei den Frauen in der U21(-55kg) an. Für sie war es nicht nur eine neue Erfahrung, in der Seniorenklasse zu kämpfen, auch neue und vor allem hochklassige Gegnerinnen standen ihr nun auf der Matte gegenüber. So trat sie unter anderem gegen drei erfahrene Kaderathletinnen an. Annika ließ sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich souverän durch das Turnier. Am Ende belegte sie einen gut verdienten fünften Platz.
Bei den männlichen Kämpfern des LJJV startete Arnim Lepperhoff (-33kg) in der Altersklasse U12. Auch Arnim ging anfänglich mit etwas Pech in das Turnier. Er ließ sich jedoch nicht beirren und siegte in seinem zweiten und dritten Kampf sogar vorzeitig durch ein Technisches K.O. Somit erkämpfte er sich die Eintrittskarte für das „kleine Finale“. Hier traf Armin erneut auf seinen Gegner aus dem ersten Kampf. Diesmal ließ er ihm jedoch keine Chance. Von der ersten Sekunde an kämpfte Armin konzentriert, setzte seine Treffer versiert und konnte am Ende sogar die Begegnung für sich mit 7:3 entscheiden. Dies bedeutet Bronze und damit ein Platz auf dem Siegertreppchen.
Jonas Schlöbe, der in der Altersklasse U10 bis 34kg antrat, hatte ebenfalls Startschwierigkeiten, die er jedoch im Laufe des Turniers recht gut in den Griff bekam. Auch er erkämpfte sich eine Medaille und ging mit Silber nach Hause.
In der Altersklasse U 18 (-66 kg) startete Oliver Schicke für den LJJV. Auf seinem Erfolgskonto konnte er zwei Kämpfe und zwei Siege verbuchen, und hatte somit den Einzug ins Finale vor Augen. Durch eine Verletzung jedoch, musste er sich leider frühzeitig geschlagen und mit dem fünften Platz zufrieden geben.
Am Ende belegte der Leinefelder Ju-Jutsu Verein, mit dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze, Platz vier in der Gesamtwertung.

Presseteam LJJVe.V.

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LJJV bei den Shaolin-Mönchen

Die Rückkehr der Shaolin-Mönche, am 08.02.2014 in der Stadthalle Göttingen

Shaolin kann gedeutet werden als „Tempel im jungen Wald“, oder als „Tempel im Wald am Berg Shao“.
Unsere Vereinsmitglieder wollten sich die Chance nicht nehmen lassen und die Show mit den Shaolin-Mönchen live erleben.
Anke Schlöbe erklärte sich sofort bereit die Organisation für dieses Event zu übernehmen.
Für diese Veranstaltung interessierte sich auch der Judoverein Budokan Heiligenstadt.
Natürlich nutzten wir die Gelegenheit um als Vereine nicht nur beim Wettkampf zusammen zu kommen.
Und wir bestellten für unseren befreundeten Kampfsportverein die Eintrittskarten gleich mit.
Durch das Engagement von Anke Schlöbe durften der Ju-Jutsu Verein und der Judo Verein vor der Vorstellung zu den Mönchen auf die Bühne.
Mit Hilfe des Dolmetschers erfuhren vor allem die jüngeren Vereinsmitglieder, dass die Mönche unter anderem täglich ca. 7 – 8 Stunden trainieren und dass alle aus China kamen.
Am Meisten beeindruckte der Jüngste (9 Jahre) der Gruppe der Shaolin mit seiner Gelenkigkeit.
Zum Abschluss durften alle auf der Bühne mit den Mönchen ein kleines Training absolvieren.
Wir bemühten uns sehr eine gute Figur zu machen!
Ein gemeinsames Foto mit den Mönchen rundete diesen Moment ab.
Das Licht ging aus und eine angenehme Stimme erklärte dem Publikum die Entstehung und Geschichte der jahrhundertealten Kampfkunst Kung Fu – „Etwas durch harte/geduldige Arbeit Erreichtes“, sowie die Geheimnisse des Qi Gong „eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist“
Einzelne Kampftechniken ohne und mit Waffen: wie Stock, Schwert, Speer, Säbel, Fächer, Ketten und Andere wurden unter vollem akrobatischem Körpereinsatz eindrucksvoll demonstriert.
Jeder Zuschauer war von der Schnelligkeit und der perfekten Körperbeherrschung fasziniert.
Auch als Laie konnte man die verschiedenen Tierstile durch die Nachahmung der Darsteller sehr gut erkennen.
Gespannt folgte das Publikum der meditativen Vorbereitung einzelner Mönche zum Beispiel: das Zerschlagen einer Metallstange auf dem Kopf, oder das Teilen einer Betonplatte mit einem Hammer auf dem eigenen Oberkörper.
In der Pause waren wir uns einig, dass es eine absolut gelungene Veranstaltung war.
Auch die Kleinsten unter uns standen mit großen Augen da und hofften, dass es schnell weitergeht.
Der Abend war ideal um sich in gemütlicher Runde näher kennenzulernen.
Der Ein- oder Andere wird sicher die Gelegenheit der nächsten Tour nutzen, um sich die Show wieder anzuschauen.

Sachsen Cup 2014

Mit 8 Fightern fuhr der LJJV am 25.01.2014 nach Groitzsch zum Sachsen-Cup.
Hier trafen sich 110 Wettkämpfer aus 4 Bundesländern.
3xGold, 2xSilber und 2xBronze hieß es am Ende für Leinefelde, was für den Wettkampfauftakt 2014 ein hervorragendes Resultat ist!
Jonas Schlöbe, U10m-30kg musste als erster ran und hatte etwas Pech im Abschluss.
Er erwischte eine sehr ausgeglichene Gruppe, wo jeder hätte 1. werden können.
Jonas wird es beim nächsten Aufeinandertreffen besser machen.
In der U15w-52kg lieferte Madlen Schumann eine starke Vorstellung ab.
1Punkt trennte sie von Gold.
In der Klasse -57kg trafen Tamara Sebastian und Jasmin Bassermann aufeinander.
Tamara schloss mit Gold ab und Jasmin mit Bronze.
In der U18m-66kg startete Oliver Schicke nach 9Monaten Wettkampfpause.
Er beendete alle 4 Kämpfe vorzeitig mit techn.k.o. !
Bei den Mädchen -52kg feierte Michelle Gerbig ihren Einstand.
Sie traf auf Lena Rogge.
Lena schloss die Kämpfe ebenfalls alle mit techn.k.o. ab und Michelle folgte ihr mit Silber.
Annika Vogler steuerte in der Klasse bis 57kg Bronze bei.

Presseteam LJJVe.V.

X-Mas-Turnier 2013 in Rastete bei Oldenburg

Zum 12.und letzten Mal in diesem Jahr machten sich die Wettkämpfer vom Leinefelder Ju-Jutsu Verein auf den Weg zu einem Turnier. Traditionell wurde die letzte Reise im Jahr mit einem Bus unternommen. Mit dabei waren wieder Eltern, Geschwister, Betreuer, Trainer und 1 Kampfrichter.
225 Wettkämpfer aus 37 Vereinen aus 11 Bundesländern und 3 Nationen (Deutschland, Dänemark und Niederlande) wetteiferten um die begehrten Pokale und Medaillen. Unter ihnen 8 Fightern vom Leinefelder Ju-Jutsu Verein.
Zum ganz großen Wurf reichte es dieses Mal leider nicht, aber mit 3xSilber und 5xBronze konnte man zufrieden die Heimreise antreten.
Der Jüngste, Jonas Schlöbe (U10) erwischte die größte Gruppe und musste im k.o.-System kämpfen. Noch etwas verschlafen von der langen Anreise musste er im 1.Kampf seinem Gegner den Sieg lassen. Danach ließ Jonas nichts mehr anbrennen und zog in den Kampf um Platz 3 ein. Leicht zurückliegend startete Jonas eine Aufholjagd und konnte den Kampf schließlich mit techn.k.o. beenden. Bronze war sein verdienter Lohn. Jetzt waren die Mädels der U15 dran. Janine Herting, -44kg, musste den 1.Kampf unglücklich mit 10:10 abgeben. Ihre weiteren Kämpfe gewann sie mit techn.k.o. und wurden verdient Zweite. Madlen Schumann, -48kg, vergab den 1.Kampf mit 5:7. Beim nächsten Kampf war der Vorteil knapp auf ihrer Seite. Im 3.Kampf erkämpfte sie einen 4-Punktevorsprung und sicherte diesen bis zum Schluss. Madlen holte Silber. In der Klasse bis 52kg kämpften Jasmin Bassermann und Michelle Gerbig in verschiedenen Pools. Jasmin musste ihren Auftaktkampf mit 7:7 an die spätere Gesamtsiegerin abgeben. Danach gewann sie mit techn.k.o. und wurde am Ende Dritte. Michelle gewann ihren Auftaktkampf. Den Einzug ins Finale verpasste sie jedoch knapp und musste sich so mit Bronze zufrieden geben. In der Klasse U18-52kg stieg Annika Vogler souverän und stark ein und entschied die Partie sicher für sich. Den Weg ins Finale versperrte ihr allerdings die Niederländische Meisterin Marielle Kouvenberg. Lena Rogge gewann im anderen Pool ihre Kämpfe mit techn.k.o. und zog souverän ins Finale ein. Leider musste sie sich hier knapp geschlagen geben. In der U21 bis 55kg versuchte sich Annika Vogler erstmals. Annika lieferte auch hier eine starke Leistung ab. Platz 3 war ihr Lohn. Fabian Eckert -69kg kämpfend musste sich mit dem 4.Platz zufrieden geben. Zuvor bot er aber als Kampfrichter an diesem Tag eine tadellose Leistung.

Presseteam LJJV

Adventsturnier 2013 in Erbach

Mit 4 Wettkämpfern fuhr der Leinefelde Ju-Jutsu Verein e.V. zum Gegenbesuch nach Michelstadt (Hessen) wo der befreundete Verein aus Erbach ein Adventsturnier ausrichtete.
Gleich den ersten Kampf eröffnete Jonas Schlöbe in der U10 bis 30kg, er zeigte eine starke Leistung und dominierte diesen Kampf. In seinem 2. Kampf lag er zunächst zurück, holte dann stark auf und zog Punktemäßig an seinem Gegner vorbei. Am Schluss lief er leider in eine Kontertechnik des Gegners, die ihn den Einzug ins Finale verwehrte. Ein verdienter Platz 3 ist seine Belohnung.

In der U15 bis 48kg kämpften Jasmin Bassermann und Madlen Schumann in einem Pool. Im ersten Kampf dieses Pools trafen die Beiden aufeinander und schenkten sich gegenseitig Nichts, am Ende gewann Madlen mit einem Punkt Vorsprung. Ihren zweiten Kampf beendete Jasmin gegen eine Gegnerin aus Wiesbaden mit technischem KO, während Madlen sich ihrer Gegnerin aus Limburg um zwei Punkte geschlagen geben musste. Danach kämpfte Jasmin gegen die Kämpferin aus Limburg, dieser Fight gestaltete sich sehr ausgeglichen, bis Jasmin ein dummer Fehler unterlief, der ihr den Sieg kostete. Madlen traf in ihrem 3. Kampf auf eine „alte“ Bekannte aus Erbach, Beide kämpften so ausgeglichen dass er in zwei Verlängerungen ging. Ein taktischer Fehler Madlen´s lies ihre Gegnerin mit einem Punkt in Führung gehen, der dann zur Entscheidung führte. Danach traf Jasmin auf die Erbacherin, auch dieser Kampf verlief wieder erwarten sehr knapp zu Ungunsten von Jasmin. Im letzten Kampf traf Madlen auf die Fighterin aus Wiesbaden und drehte nochmal stark auf. 14:4 hieß es am Ende dieses Kampfes für Madlen, was ihr den 3. Platz bescherte. Jasmin musste sich mit Platz 4 zufrieden geben.

Janine Herting (U15 bis 44kg) ging wie gewohnt sehr selbstbewusst und sicher auf die Tatami. Ihre erste Technik, ein Fußstoß vorwärts brachte ihre Gegnerin aus dem Konzept, die sich daraufhin auch noch eine Bestrafung einhandelte, Janine lies einen Wurf folgen und beendete den Part am Boden mit einem Armhebel. Sieg durch Technisches KO hieß die Wertung der Kampfrichter. Im zweiten Kampf deklassierte sie ihre Gegnerin mit 27:2, während des Kampfes zeigte Janine auch mehrere Würfe und im Bodenkampf Hebel- und Würgetechniken. Damit war ihr Gold sicher.

Insgesamt traten 74 Wettkämpfer aus 10 Vereinen und 3 Bundesländer in 110 Kämpfen gegeneinander an.

Am kommenden Samstag den 07.12.2013 wird der Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V. zum letzten Mal im Jahr 2013 mit einem Bus nach Oldenburg/Rastete, zum dortigen Turnier fahren.

Presseteam Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V.

Flying Dolphins besuchen den LJJV

Ein außergewöhnlicher Tag für die Flying Dolphins
Da die eigentliche Trainingsstätte – das Leinebad – derzeit geschlossen ist , trafen sich am Samstag Vormittag sieben Mädchen und Jungen der Schwimmabteilung des SV Concordia Beuren sowie zwei ihrer Trainerinnen – Anja Kullmann und Kathrin Dölle – zum Schnuppern beim JuJutsu-Verein in Leinefelde…

Hier geht´s zum externen Pressebericht

Bundeslehrgang / Bundesjugendlehrgang Herbst 2013

Enno Häberlein und Andy Güttner begeisterten jung und alt in Leinefelde
Bereits zum 10. Mal in Folge richtete der Leinefelder Ju-Jutsu Verein einen kombinierten Bundes- und Bundesjugendlehrgang in der Leinefelder Lunaparkhalle aus. Die Referenten Enno Häberlein und Andy Güttner begeisterten dabei über 70 Ju-Jutsukas aus 4 Bundesländern.
Für die jüngeren Teilnehmer stand der Erfinder des Ju-Ju, Enno Häberlein auf der Matte. Beim Bundesjugendlehrgang vermittelte er kindgerecht und kurzweilig sein Wissen an die Kinder.
Zeitgleich lehrte Andy beim Bundeslehrgang die jugendlichen und erwachsenen Teilnehmer. Er demonstrierte praktische und einfache Verteidigungstechniken gegen einen oder mehrere Angreifer. Danach übten die Teilnehmer Drills und Verteidigungstechniken am Boden.
Bei diesen 2 Klasse-Referenten des DJJV waren alle mit großem Lerneifer dabei und hatten zudem auch noch viel Spaß. Am Ende des Lehrganges gab Enno noch eine Ju-Ju-Autogrammstunde, die auch sehr gut angenommen wurde.

Presseteam Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V.

German Open 2013

In diesem Jahr fanden vom 04.10. bis 05.10.2013 die German Open im Ju-Jutsu in Hohenmölsen (Sachen Anhalt) statt, nachdem sie viele Jahre in Hanau (Hessen) stattfanden. Hier kamen 362 Kämpfer aus 11 Nationen und 104 Vereinen zusammen. Das Bundesland Thüringen war vertreten mit 6 Wettkämpfern. Den Leinefelder Ju-Jutsu Verein vertraten Lia Vogt (-48kg), Lena Rogge und Annika Vogler (beide -52kg) in der U18. Sie machten ihrer Trainerin, Ina Bassermann ein tolles Geburtstagsgeschenk mit 2x Silber und 1x Bronze.
Lena und Annika starteten beide mit einem Freilos. Annika eröffnete für Leinefelde den Kampftag. Sie traf auf eine starke und alte Bekannte aus Erbach. Annika machte es sehr spannend, konnte sich aber am Ende 13:10 durchsetzen. Danach traf sie auf die Deutsche Meisterin, Sarah-Sophie Danker vom befreundeten Verein aus Rottorf (Niedersachsen). Annika hielt sehr lange mit, musste sich aber am Ende klar geschlagen geben. Sie musste in die Hoffnungsrunde und kam ins kleine Finale. Hier machte Annika von Anfang an klar, dass sie Bronze will! Und so kam es auch, Annika beendete den Fight mit einem „Technischen k.o.“!
Lena traf in ihrem 1.Fight auf ihre Rivalin von der DEM. Hier war noch eine Rechnung offen. Dieses Mal machte Lena alles richtig. Sie ging sehr angriffsmutig und selbstbewusst in den Fight und der Sieg war die Belohnung. Danach traf sie auf eine starke Gegnerin aus Russland. Auch hier lief Lena wieder in Höchstform auf. 15:3 hieß es am Ende für Lena. Damit stand sie im Finale. Hier wartete Sarah-Sophie Danker, an der momentan kein Weg vorbei führt. Lena hielt stark mit, konnte aber dieses Mal, noch nicht, den Sieg für sich verbuchen. Silber für Lena und Bronze für Annika sind aber hoch verdient.
Gegen Ende des Turnieres kam Lia an die Reihe. Lia, die Jüngste Kämpferin in der U18 merkte man die Nervosität noch an. Sie ließ die Trainer und Vereinskameraden mitfiebern. Lia kämpfte mit viel Leidenschaft und lies sich erst von der Unruhe der Gegnerin mitreisen. Sie holte einen kleinen Punktevorsprung heraus und verteidigte diesen bis zum Ende. Danach bestimmte sie den 2. Kampf und zeigte ihre Erfahrung auf der Matte. Den Kampf um Platz 1 verlor sie verletzungsbedingt gegen die Deutsche Meisterin und feierte in ihrem 50. Turnier mit Silber ihren größten Erfolg!
Es war ein sehr gut organisiertes Turnier. Die Siegerehrung war mit den Abspielen der verschiedenen Nationalhymnen etwas sehr besonderes, so die Jugendsprecherin im Leinefelder Ju-Jutsu Verein Lena Rogge. Lena und Lia wurden im Anschluss zum Bundeskadersichtungslehrgang am kommenden Samstag eingeladen.
Die Leinefelder Mädels trainierten zur Vorbereitung auf dieses Hochwertige Turnier letztes Wochenende mit der aktuellen World-Games-Siegerin und 3-fachen Weltmeisterin Mandy Sonnemann, die einer erneuten Einladung nach Leinefelde nachkam. Diese Investition hat sich voll bewährt!
Presseteam Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V.